Sommersonnenblumengruß [2018|36]

Wenn ich jetzt am frühen Abend durch die Feldmark radele, erfreuen mich die leuchtend gelb blühenden Sonnenblumen besonders. Nachdem sich ein heißer Sommer dem Ende neigt, stehen sie für Wärme und Licht.

Sonnenblume

Sommersonnenblume

Obwohl ich eigentlich meine “Trainingsstrecke auf Zeit” fahre, halte ich an und mache ein Foto: Die Szene zeigt so ganz nebenbei, daß sich die Sonnenblumen nicht immer der Sonne zudrehen. Hier entsteht eine reizvolle Gegenlicht(!)-Aufnahme, weil sich die Blüten sogar nahezu wegdrehen. Vielleicht liegt das einfach auch an dem großen Winkel, der im Verlauf eines langen hellen Tages bewältigt werden müßte… So werden nicht nur die Blütenblätter zum Leuchten gebracht, sondern die feinen Härchen des Stengels bilden eine Kontur. Damit der Hintergrund nicht zu dunkel ausfällt, ändere ich meine Position so, daß die nahegelegene Straße als auflockender heller Streifen im Hintergrund erscheint. Da MFT einen Crop-Faktor von 2 hat, verwende ich gern das 45 – 150 mm Tele, um mit geringer Schärfentiefe arbeiten zu können.

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Goldener November mit ein bißchen Regenbogen [2017|46]

Golden ist normalerweise der Oktober, sagt man. In diesem Jahr scheint es auch für den November zu gelten. Während mancherorts die Bäume schon kahl sind, findet bei mir auf dem Land noch herbstlich belaubte Alleen.

Herbstlicher Regenbogen im November.

Herbstlicher Regenbogen im November.

Im Übrigen herrscht außerdem April-Wetter: Regen und Sonnenschein wechseln sich den ganzen Tag über ab (allerdings naßkalt und windig bei ca. 6 °C). Als dann noch ein bißchen Regenbogen dazu kommt, zücke ich die Kamera.

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Schilfkanal [2016|19]

Alles neu macht der Mai, die Tage sind hell und sonnig. Anlaß, mal wieder einen Spaziergang durch die Natur zu machen. Obwohl die Rapsfelder und Obstbäume in voller Blüte stehen, hält sich das Schilf noch zurück.

Das Eis ist verschwunden, das Schilf grünt...

Das Eis ist verschwunden, das Schilf grünt…

Ende Januar fotografiere ich dort einen milchig zugefrorenen Graben (leider komplett ohne Schnee), jetzt wagt sich ein grüner Saum hervor.

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Eiswasser [2016|04]

So schnell wie der Winter gekommen ist, verdrückt er sich wieder: Innerhalb von einem Tag ist fast der gesamte Schnee wieder verschwunden, die Temperatur wieder deutlich im einstelligen Plus. Lediglich in einem kleinen Entwässerungsgraben findet sich noch ein wenig Eis, das wie milchiges Gletscherwasser wirkt.

Eisgraben.

Eiswasser.

Doch statistisch gesehen ist der Februar ja der schneereichste Monat…

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Der frühe Vogel friert bei -17 Grad [2016|03]

Ich weiß zwar nicht, wie der frühe Vogel bei diesem Wetter einen Wurm fängt, ich habe aber den Hintern aus dem warmen Bett bekommen und ein paar besondere Bilder vom Sonnenaufgang eingefangen.

Bis zu -17 Grad war's heute morgen...

Bis zu -17 Grad war’s heute Morgen…

Seit Ende letzter Woche haben wir nicht nur überraschend viel Schnee, er bleibt auch noch liegen. Dazu kommt viel Sonnenschein — und seit gestern Abend zweistellige Minustemperaturen. Am Haus sind es noch bescheidene -12 Grad, doch als ich kurz nach 7 h durch die Felder laufe, zeigt das Thermometer bis zu -17 Grad an.

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Schafe [2015 | 43]

Als ich neulich Abend in der Dämmerung nach Hause fahre, nehme ich am Rande eine stark frequentierte Weide wahr — was sind das denn für Tiere? Abseits von Deich und Heide grast eine kleine Schafherde.

Schafe

Schafe.

Wie immer stellt sich die Frage, wie man das Motiv in Szene setzt. Während ich über den Acker stiefele, beantwortet sich die Frage von allein: Die mächtigen Hochspannungsmasten stehen in Kontrast zum grasenden Tier.

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Spätsommerliche Landschaft [2015 | 35]

Ich habe das Gefühl, daß man in Deutschland wochenlang auf den Sommer wartet, dann drei Tage vor Hitze gelähmt ist — und nun ist er auch schon wieder vorbei. In der Region Hannover gibt es seit Wochen herbsttypische Stoppelfelder und es liegt auch schon ein spätsommerlicher Duft in der Luft.

Spätsommerliche Landschaft (T. Luhm)

Spätsommerliche Landschaft.

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Blaues Wunder [14/2013]

Herbst und Frühling sind Übergangszeiten. In der Kulturlandschaft macht sich dies durch abgeerntete oder frisch bestellt Felder bemerkbar, die Dank überwiegend mechanisierter Bearbeitung immer wieder eine bemerkenswerte Geometrie bzw. Symmetrie aufweisen.

Blaues Wunder.

Blaues Wunder.

Fotografisch interessant finde ich dabei die Gegensätze aus vielen Tausend “schief” wachsenden Pflanzen, die — tritt man ein paar Schritte zurück — plötzlich wie mit dem Lineal gezogene Linien werden.

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Frühlingsanfang [12/2013]

In dieser Woche gelingt mir das erste richtige Winterfoto des Jahres: Die ganze Landschaft ist wie in Watte gepackt, der leicht feuchte Schnee liegt zentimeterhoch auch auf den Ästen. Zwischendurch blinzelt sogar die Sonne hervor.

Frühlingsanfang

Frühlingsanfang

Geschneit hat es zwar schon ein paarmal, aber wenn der Wind den Schnee gleich wieder von den kahlen Bäumen weht, wirken sie wie schwarze Skelette. Durch den Schnee auf den Ästen wird die Kontur hervorgehoben und akzentuiert, der Baum wirkt plastischer und interessanter. Kleiner Makel: Gestern ist Frühlingsanfang und morgens sind noch alle Wiesen grün.

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Wolkenstimmung [52/2012]

Das ist die letzte Aufnahme in diesem Jahr, zumindest nach Zählung der Kalenderwochen: 52/2012. Die Landschaft erscheint ohne blühende Natur ziemlich leer, für ein Winterbild gibt es nicht genügend Schnee.

Wolkenstimmung

Wolkenstimmung

Dafür kommt aber gelegentlich die Sonne heraus. Da rentiert es sich, fast immer eine Kamera dabei zu haben (Smartphone zählt nicht).

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