Schilfkanal [2016|19]

Alles neu macht der Mai, die Tage sind hell und sonnig. Anlaß, mal wieder einen Spaziergang durch die Natur zu machen. Obwohl die Rapsfelder und Obstbäume in voller Blüte stehen, hält sich das Schilf noch zurück.

Das Eis ist verschwunden, das Schilf grünt...

Das Eis ist verschwunden, das Schilf grünt…

Ende Januar fotografiere ich dort einen milchig zugefrorenen Graben (leider komplett ohne Schnee), jetzt wagt sich ein grüner Saum hervor.

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Eiswasser [2016|04]

So schnell wie der Winter gekommen ist, verdrückt er sich wieder: Innerhalb von einem Tag ist fast der gesamte Schnee wieder verschwunden, die Temperatur wieder deutlich im einstelligen Plus. Lediglich in einem kleinen Entwässerungsgraben findet sich noch ein wenig Eis, das wie milchiges Gletscherwasser wirkt.

Eisgraben.

Eiswasser.

Doch statistisch gesehen ist der Februar ja der schneereichste Monat…

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Der frühe Vogel friert bei -17 Grad [2016|03]

Ich weiß zwar nicht, wie der frühe Vogel bei diesem Wetter einen Wurm fängt, ich habe aber den Hintern aus dem warmen Bett bekommen und ein paar besondere Bilder vom Sonnenaufgang eingefangen.

Bis zu -17 Grad war's heute morgen...

Bis zu -17 Grad war’s heute Morgen…

Seit Ende letzter Woche haben wir nicht nur überraschend viel Schnee, er bleibt auch noch liegen. Dazu kommt viel Sonnenschein — und seit gestern Abend zweistellige Minustemperaturen. Am Haus sind es noch bescheidene -12 Grad, doch als ich kurz nach 7 h durch die Felder laufe, zeigt das Thermometer bis zu -17 Grad an.

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Schafe [2015 | 43]

Als ich neulich Abend in der Dämmerung nach Hause fahre, nehme ich am Rande eine stark frequentierte Weide wahr — was sind das denn für Tiere? Abseits von Deich und Heide grast eine kleine Schafherde.

Schafe

Schafe.

Wie immer stellt sich die Frage, wie man das Motiv in Szene setzt. Während ich über den Acker stiefele, beantwortet sich die Frage von allein: Die mächtigen Hochspannungsmasten stehen in Kontrast zum grasenden Tier.

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Spätsommerliche Landschaft [2015 | 35]

Ich habe das Gefühl, daß man in Deutschland wochenlang auf den Sommer wartet, dann drei Tage vor Hitze gelähmt ist — und nun ist er auch schon wieder vorbei. In der Region Hannover gibt es seit Wochen herbsttypische Stoppelfelder und es liegt auch schon ein spätsommerlicher Duft in der Luft.

Spätsommerliche Landschaft (T. Luhm)

Spätsommerliche Landschaft.

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Blaues Wunder [14/2013]

Herbst und Frühling sind Übergangszeiten. In der Kulturlandschaft macht sich dies durch abgeerntete oder frisch bestellt Felder bemerkbar, die Dank überwiegend mechanisierter Bearbeitung immer wieder eine bemerkenswerte Geometrie bzw. Symmetrie aufweisen.

Blaues Wunder.

Blaues Wunder.

Fotografisch interessant finde ich dabei die Gegensätze aus vielen Tausend “schief” wachsenden Pflanzen, die — tritt man ein paar Schritte zurück — plötzlich wie mit dem Lineal gezogene Linien werden.

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Frühlingsanfang [12/2013]

In dieser Woche gelingt mir das erste richtige Winterfoto des Jahres: Die ganze Landschaft ist wie in Watte gepackt, der leicht feuchte Schnee liegt zentimeterhoch auch auf den Ästen. Zwischendurch blinzelt sogar die Sonne hervor.

Frühlingsanfang

Frühlingsanfang

Geschneit hat es zwar schon ein paarmal, aber wenn der Wind den Schnee gleich wieder von den kahlen Bäumen weht, wirken sie wie schwarze Skelette. Durch den Schnee auf den Ästen wird die Kontur hervorgehoben und akzentuiert, der Baum wirkt plastischer und interessanter. Kleiner Makel: Gestern ist Frühlingsanfang und morgens sind noch alle Wiesen grün.

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