Unterwasserwelt [09/2012]

Unterwasserwelt

Während sich in der winterlichen Natur wenig tut, bin ich regelmäßig an Gewässern unterwegs. Der Übergang von Wasser zu Land und von Winter zu Frühjahr ist dort eine spannende Zeit. Als der See zugefroren ist, wird das Schilf abgeschnitten. Nach dem Tauen und einem deutlich steigenden Pegel stehen die Halme nun knapp unter Wasser.   Durch das einfallende Sonnenlicht und Schwebepartikel, wirkt es ein wenig wie eine psychedelische Nebellandschaft.

Uferzone [08/2012]

Uferzone

So schnell wie die Kälte gekommen ist, verzieht sie sich auch wieder. Schnell taut das Eis und mein Foto dokumentiert den Übergang: Oben noch die Eisfläche, dann ein kleiner Schilfgürtel und darunter sieht man bereits die Unterwasserwelt.

Eisrillen [07/2012]

Eisfläche mit seltsamem Muster

Schnee gibt es noch immer nicht, aber es ist verhältnismäßig kalt geworden: In der Nacht bis zu -16 Grad. Viele stehende Gewässer frieren so gut zu, daß man sie betreten und Party machen darf (z. B. Alster oder Maschsee). Zur Kälte gesellt sich ein Hoch, daß tagelang für Sonne und mildes Fotolicht sorgt.

Wintergast Wachholderdrossel [06/2012]

Wachholderdrossel sonnt sich

Schnee gibt es in diesem Winter wenig, aber frostig ist es geworden. Die Wachholderdrossel ist aus Sibirien aber ganz andere Temperaturen gewohnt und findet es im norddeutschen Winter ganz kuschelig. Am Spätnachmittag sonnt sie sich in einem mit Früchten reichlich beladenen Baum.

Wer Tiere dieser Größe fotografieren möchte, sollte neben Geduld auch eine lange Brennweite ab 200 mm parat haben (auf Vollformat bezogen). Wenn es nicht nur ein Schnappschuß werden soll, kann ein Einbeinstativ gute Dienste leisten.

Einsam im Schnee [05/2012]

Zugefrorener See und ein einsamer Halm

Ende Januar gibt es das erste Mal Schnee in diesem Winter. Wirklich vermißt ihn wohl niemand, kommt man doch leichter zur Arbeit und hat geringere Heizkosten. Natürlich überlege ich mir, wie ich dieses seltene Ereignis fotografisch festhalte. Da es sich nur um eine leichte Flockenschicht handelt, gibt es kein winterliches Landschaftbild, denn überall guckt noch eine Menge Grün heraus.

Zaun in Bedrängnis [04/2012]

Zaun in Bedrägnis

Pflanzen wirken immer so harmlos -- wahrscheinlich, weil einem nicht mit gefletschten Zähnen hinterlaufen. Trotzdem setzen sie sich immer wieder langsam aber sich durch (wie beispielsweise bei der "Umarmung" der KW 49/2011). Auf dem Rückweg der obligatorischen Grünkohlwanderung entdecke einen in Bedrängnis geratenen Zaun. Regen und Handy-Kamera reichen allerdings erstmal nur für eine fotografische Notiz.

Lange Schatten [03/2012]

Lange Schatten

Wenn nach einigen grauen Tagen die Sonne heraus kommt, steht sie sehr tief, was ungewohnt lange Schatten bewirkt. Eigentlich bin ich ja in den Feldern unterwegs, weil ich mittendrin eine leuchtend weiße Birkenallee entdeckt habe -- allerdings läßt sie sich wg. des Sonnenstands nicht so ins Bild setzen wie gedacht... Jetzt kommt sie als Schattenallee ins Bild, zusammen mit dem Fotografen. Darüber hinaus besticht das Motiv durch kräftige Farbigkeit, nahe an den Grundfarben Rot, Grün und Blau.

Der Mann am Klavier [02/2012]

Arne Schmitt am Klavier vor dem Hauptbahnhof Hannover

Straßenmusiker gehören zum Stadtbild jeder größeren City -- daß jemand dazu allerdings sein Klavier mitbringt, ist doch eher ungewöhnlich. Der Mann am Klavier vor dem Hauptbahnhof Hannover ist Arne Schmitt, der heute zusammen mit Sven Wildöer unterwegs ist. "Normalerweise habe ich ja meinen Flügel dabei", erklärt Schmitt und verweist auf seine Website und Youtube-Videos. Dazu kommt, daß es Anfang Januar zwar schneefrei ist, aber mit ca. 8 Grad und frischem Wind nicht besonders "kuschelig". Bis etwa 19.00 Uhr wollen die beiden heute durchhalten.

Unter dem Regenbogen [01/2012]

Regenbogen

Das erst Bild des neuen Jahres ist wieder einmal ein Schnappschuß und zeigt, wie gut es ist (fast) immer eine Kamera dabei zu haben. Auch wenn es umständlich erscheint, vorzugsweise eine dSLR oder zumindest eine gute Kompakte, damit man auch schwierige Lichtverhältnisse meistern kann (und natürlich im RAW-Modus). Wie dem auch sei, auf der Rückfahrt von einem Termin kommt plötzlich die Sonne heraus und ein Regenbogen zeichnet sich zaghaft am Himmel ab. Da heißt es sich möglichst schnell zu entscheiden, an sicherer Stelle zu halten und das Beste aus der Situation zu machen.

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