In eigener Sache: Das richtige Seitenverhältnis.

Mit meinen Projekt “1 Foto pro Woche” möchte ich ja nicht nur die Kamera vor dem Verstauben bewahren, sondern auch neue Techniken erproben und Erfahrungen sammeln. Eine bisher wenig beachtete Erkenntnis heißt: Es ist langfristig ungünstig, nicht aufs Seitenverhältnis des Bildes zu achten. Auch unter Fotofreunden gibt es Glaubensfragen: Amateurkameras machen Bilder mit einem Seitenverhältnis 3 : 4, während Profikameras Fotos im Verhältnis 2 : 3 belichten. Und ganz üble Schnappschußapparate orientieren sich am Kinofilm mit 16 : 9.

Doch das alles spielt nur eine untergeordnete Rolle, wenn wir uns einmal die Möglichkeiten für den Output ansehen:

  • Wenn man sich Bilder formatfüllend auf dem Bildschirm oder Fernseher ansehen möchte, bleibt inzwischen fast nur noch 16 : 9 übrig — weil ja “Full HD” Maßstab aller Dinge ist… Und prinzipiell auch nur im Querformat.
  • Läßt man bei einem Dienstleister Vergrößerungen machen, gibt es alle möglichen festen und “krummen” Formate, wobei o. g. Seitenverhältnisse eine untergeordnete Rolle spielen.

Ist das Seitenverhältnis überhaupt ein Problem und wie kann man damit umgehen?

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Frühlingsanfang [12/2013]

In dieser Woche gelingt mir das erste richtige Winterfoto des Jahres: Die ganze Landschaft ist wie in Watte gepackt, der leicht feuchte Schnee liegt zentimeterhoch auch auf den Ästen. Zwischendurch blinzelt sogar die Sonne hervor.

Frühlingsanfang

Frühlingsanfang

Geschneit hat es zwar schon ein paarmal, aber wenn der Wind den Schnee gleich wieder von den kahlen Bäumen weht, wirken sie wie schwarze Skelette. Durch den Schnee auf den Ästen wird die Kontur hervorgehoben und akzentuiert, der Baum wirkt plastischer und interessanter. Kleiner Makel: Gestern ist Frühlingsanfang und morgens sind noch alle Wiesen grün.

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Oma Erika [11/2013]

Mein nächstes Buch wird wahrscheinlich ein selbstverlegtes E-Book. Das heißt, ich muß mich um alles selbst kümmern, zum Beispiel auch um die Titelseite. Da sich das Buch mit dem Schreiben als Anwender im CMS WordPress beschäftigt, schweifen meine Gedanken und Experimente rund um Tastaturen von denen sich mehrere auf meinem Schreibtisch befinden — bis mir die alte Naumann Erika No. 5 auf dem Dachboden einfällt. Nein, das ist nicht eine weggesperrte Nachbarin, sondern eine mechanische Schreibmaschine in einem schönen schwarzem Blechkleid (Dresden, um 1930).

Schreibmaschine Modell Naumann Erika

Schreibmaschine Modell Naumann Erika.

Als Grundlage für die geplante Titelseite fotografiere ich die Maschine erstmal als Ganzes, spanne auch ein Blatt Papier ein, um dort später die Titelei im Buchprojekt plazieren zu können. Da ich kein “Studio” habe, arbeite ich mit natürlichem Licht, das bei einigen spätnachmittäglichen Sonnenstrahlen relativ stark gerichtet auf die Maschine scheint. Dabei kristallisiert sich für mich bald eine neue Perspektive heraus: Die Typenreihe am Ende der streng geometrischen und parademäßig senkrecht stehenden Typenhebel. Als Gegengewicht setze die Tastatur, die aus wunderbaren, runden weißen Tasten besteht, die von hellgrauem Aluminium umrandet sind. Funktional sind sie natürlich auch der Ausgangspunkt fürs mechanische Schreiben.

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Cebit Cloud [10/2013]

Alle Jahre wieder ist im März Cebit Time in Hannover. Auch ich bin wieder dabei , diesmal wieder sogar drei Tage, weil es ja auch eine “Recruiting Messe” sein soll und angeblich Fachkräftemangel herrscht.

Trendthema Cloud.

Trendthema Cloud.

Vor zwei Jahren wähle ich als mein Cebit-Bild noch ein Motiv von einem Stand in der Messehalle. Diesmal muß eine andere Perspektive her, denn ich möchte ja nicht, daß sich meine Projektbilder im Laufe der Jahre wiederholen.

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Aufrüstung? [09/2013]

Endlich ist der statistisch schneereichste Monat vorbei und der offiziell dunkelsten Winter seit 1970 geht wohl auch zu Ende — der erste über Stunden ungetrübte Sonnenschein [da ahnt man noch nichts vom “Schneechaos” Ende des Monats]. Eigentlich das perfekte Fotowetter, “uneigentlich” aber auch endlich einmal Zeit zu entspannen und sich die Sonne auf die Plautze scheinen zu lassen.

Spiegelreflexkamera mit Steuerung via Tablett-PC.

Spiegelreflexkamera mit Steuerung via Tablett-PC.

Ich fahre zu meinem “Baum der Jahreszeiten”, der fotografisch diesmal schon im Kasten ist. Ich kann es aber natürlich nicht lassen, ein wenig in Sachen Zerstreuung vorzusorgen. Oder: Das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden.

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