Net(t)book [2008|10]

Asus EEE-PC: 2007 ursprünglich zum Kampfpreis von 99 Dollar angekündigt, ergattere ich im Februar 2008 im örtlichen Handel ein 701 4G für letztlich 299 Euro: 512 MB RAM, 4 GB SSD, 7-Zoll-Display — mit einem Gewicht von unter 1 kg und deutlich billiger als bisher übliche Subnotebooks. Bei sparsamen Einsatz der Features hält das Leichtgewicht 8 – 9 Stunden mobil durch und ist so der ideale Begleiter für unterwegs, fürs Schreiben oder Surfen.

Mit dem Netbook begründet Asus eine eigene Klasse.

Mit dem Netbook begründet Asus eine eigene Klasse.

Die Technik begeistert und Asus begründet damit eine eigene Klasse. Andere Anbieter springen auf den Zug auf. Das einfache Linux-Derivat ersetze ich durch Windows (später experimentell durch Android). Allgemeiner Kritikpunkt ist schnell das kleine Display — das bei 7 Zoll ja einen “Trauerrand” hat, den Asus mit Stereolautsprechern kaschiert. Auf der CeBit 2008 werden die ersten Modelle mit 9- bzw. 10-Zoll-Bildschirm vorgestellt.

Noch fotografiere ich auch mit meiner Spiegelreflexkamera in JPG — weil mir der RAW-Workflow mit dem mitgelieferten Tool zu kompliziert ist. Aufnahme mit 1/50 s bei Blende 4,5 (ISO 400) mit meiner Canon EOS 300 d und dem Kit-Objektiv 24 mm (38 mm KB), noch in der Variante ohne Bildstabilisator. Es ist trotzdem keine aufwendige Bearbeitung notwendig.

2010 ersetze ich mein 701 4G (das bezieht sich auf den Speicher) durch einen Asus 1010 mit 10-Zoll-Display und 3G (das bezieht sich aufs eingebaute GSM-Modem). Die Netbooks sind fast genau so schnell vom Markt verschwunden, wie sie ihn ursprünglich aufgemischt haben. Die Aufgaben haben inzwischen die Tablett-PCs oder sogar Smartfons übernommen.

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