Sonnentau [2013/33]

Wenn man sich mit Makrofotografie befaßt, findet man die interessantesten Motive in der Natur. Am besten dort, wo sich wenige Leute aufhalten, wie beispielsweise in Moorgebieten, wo ich im Sommer schon die Moorrose fotografiere.

Sonnentau

Sonnentau.

Wieder bin ich mit Ulrich unterwegs, der diesmal allerdings weniger bepackt ist und sein Makroobjektiv gut im Griff hat. Ich verwende diverse Objektive mit Zwischenring. Obwohl mein Vergleichtest im Sommer zeigt, daß man damit sehr gute Ergebnisse erzielen kann, zeigt sich ein Nachteil bei der Arbeit vor Ort (on location): Wenn man nicht durchgängig von unendlich (oder zumindest einer größeren Entfernung) fokussieren kann, ist es sehr schwierig ein scharfes Bild mit dem gewünschten Bildausschnitt in Einklang zu bringen, zumal man auf morastigem Boden kaum ein Stativ verwenden kann…

Das ist schade, da wir eine Menge relativ seltenen, Millimeter kleinen Sonnentau finden. Um den mangelnden Spielraum bei der Entfernung etwas ausgleichen zu können, verwende ich ausnahmsweise mein Standardzoom bei 85 mm mit 21-mm-Zwischenring (wobei die beiden Komponenten nicht wirklich miteinander harmonieren). Da ein Zoom schon nicht besonders lichtstark ist und auch der Zwischenring noch etwas schluckt, sind die Aufnahmedaten Blende 8 bei 1/125 s — mit ISO 800/30 DIN. Die Nachbearbeitung in Lightroom spielt sich wie gewohnt nur in den “Grundeinstellungen” ab bei minimaler Erhöhung der “Details”.

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