Heh, da sitzt ‘ne Fliege an der Wand [2020|17] #corona

Was werde ich ich zum Teil wegen meiner Tipps zur einfachen Makrofotografie angefeindet: Es geht keinesfalls ohne spezielles Makroobjektiv, Zoomobjektive sind “Scherben” und wenn du nicht mindestens 200 Bilder “stackst”, dann hast du sowieso keine Ahnung. Sicherlich kann man damit das Optimum an Qualität erreichen, fragt sich nur, ob ein lebendes(!) Insekt so lange auf dich wartet.

Makrofoto Fliege

Makrofoto einer Fliege.

Fast alle Superaufnahmen, die du bei Spezialisten zu sehen bekommst, sind Präparate! Aber zum Glück geht es auch anders…

Am Beispiel einer lästigen Fliege zeige ich, was man “ohne Ahnung” und ohne Materialschlacht erreichen kann: Das Bild ist eine Freihand(!)-Aufnahme aus etwa 15 cm Entfernung (weil Fliegen ja so dickfellig sind; Blende 10 1/500 s bei ISO 200/24 DIN). Es ist meine Lumix mit Standardobjektiv 12 – 32 mm (24 – 64 mm KB). Einziges Makrohilfsmittel ist ein 11-mm-Zwischenring (und letztlich natürlich auch die Bildstabilisierung des Standardobjektivs).

Nach der notwendigen RAW-Bildbearbeitung in Lightroom geht es noch ein bißchen weiter. Ein fast monochromes Motiv lädt immer zum Colorkey ein. Eine Extraarbeit , die sich lohnt. Es ist schon klar, daß die Schärfe nicht optimal verteilt ist. Auf der anderen Seite sind die Facettenaugen klar und deutlich getroffen. Wenn man mit so wenig Aufwand ein brauchbares Bild bekommt, macht es neugierig auf mehr.

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