Meine erste Kamera [2018|38]

Im Rahmen der “FB SW-Challenge 2018 ” soll ich mir zu Fotos aus meinem Alltag Gedanken machen: schwarzweiß, ohne Personen, ohne Erklärungen. Dazu gehört natürlich die Fotografie und das nötige Handwerkszeug. Auf der Projektseite findest du das Bild selbstverständlich in schwarzweiß, aber ich finde, daß es auch ein schönes Farbfoto ist.

Analoge Spiegelreflex & Filme

Analoge Spiegelreflexkamera & Filme.

Das Foto zeigt meine erste eigene Kamera, eine Praktika super TL2 (vorher darf ich gelegentlich bei der Kodak Retina IIIc meines Vaters den Auslöser drücken). Ein Geschenk von meinen Eltern, vom fotografierenden Kollegen meines Vaters ausgesucht. Wenn auch damals nicht “high end” — M42 und Arbeitsblendenmessung — so doch äußerst spendabel, einem noch nicht wild entschlossenen Jugendlichen so eine Kamera zu verpassen (ich glaube, es war noch nicht einmal ein Geburtstag oder so — ich handhabe es bei meinem Junior ebenso).

Auf der anderen Seite ist so ein Einstieg ein Glücksfall, denn so muß ich mich intensiv mit der zu Grunde liegenden Technik auseinandersetzen, denn “damals” es ist schon ein Erfolg ein erkennbares Bild zu produzieren. Dieses Knowhow kommt mir noch heute zu Gute, denn die Smartfonknipser, wissen nicht wirklich was sie tun (digital natives hin oder her).

Drumherum liegt typisches Kleinbildfilmmaterial (das die letzten zehn Jahre im Kühlschrank gelagert war): Agfa Diafilm (obwohl ich eigentlich Fuji bevorzuge), Kodak für die Reportage bei wenig Licht und Perutz mit 12 Aufnahmen, wenn ich nur ein einzelnes Bild brauche. In den schwarzen Dosen von Ilford mein bevorzugter Schwarzweißfilm Ilford FP4 — als Meterware mit 5 und 17 m, die ich in absoluter Dunkelheit in gebrauchte Patronen spule.

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