Lieber den Reiher auf dem Dach… [2016|16]

Seit ein paar Jahren beobachte ich einen Reiher — kann es der selbe sein? — der morgens von Süden her über mein Haus fliegt und abends wieder zurück. Woher er kommt weiß ich nicht, Ziel sind vermutlich ehemalige Klärteiche einer vor Jahren geschlossenen Zuckerfabrik.

Reiher am Start

Reiher am Start

Seit ein paar Tagen landet er allerdings regelmäßig auf den Dächern der Nachbarhäuser. Es wirkt immer ein wenig skurril, wenn sich ein Schreitvogel mit sehr langen Beinen dort niederläßt, wo man sonst nur flinke Singvögel oder eine Taube erwartet. Tatsächlich setzt sich ein Graureiher aber auch auf Äste in großen Bäumen.

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Festmahl für die Blaumeise [2015|39]

Spätsommer. Die Stockrosen sind in diesem Jahr weit über zwei Meter in die Höhe geschossen und habe viele Blüten und Samenkapseln gebildet — die Garantie dafür, daß im nächsten Jahr daraus ein Wald vor der Haustür erwächst.

Meise plündert Stockrose.

Festmahl für die Blaumeise: Stockrosensamen.

Vorher gibt es aber noch Besuch von den Blaumeisen. Schon öfter habe ich sie beim Herumklettern beobachtet. Beim Blick aus dem Dachfenster ist eine recht nah, so daß ich ein paar Bilder machen kann, bevor sie abfliegt.

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Schwanengesirre [41/2012]

In der Natur des Projektes “52 Pic[k]s — jede Woche ein neues Foto” liegt es, daß die Bilder ganz unterschiedliche Themengebiete streifen. Diesmal ist es ein eher schlichtes Foto fliegender Schwäne.

Schwäne im Anflug

Schwäne im Anflug.

Wie so oft ist es die Geschichte dahinter, die das Foto bemerkenswert macht — und welche andere ermutigen soll zu fotografieren, statt sich über das “richtige” Vorgehen am Stammtisch von den großen Theoretikern belehren zu lassen. Denn bei einem Spaziergang in der Nähe eines Sees höre ich auf einmal ein sirrendes Geräusch hinter mir. Ich drehe mich um, und sehe eine Gruppe Schwäne auf mich zufliegen. Einen Moment zögere ich noch, greife dann aber doch ohne weiter nachzudenken in die Fototasche, denn in dieser Situation ist es egal, ob man nicht doch das Tele draufsetzt oder einen “besseren” Standort aufsuchen könnte. Wer jetzt nicht handelt, wird eine so günstige Gelegenheit kaum wieder bekommen.

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Ich habe eine Meise [17/2012]

Vor meinem Bürofenster wächst eine Hainbuchenhecke — der große Spaß für die gesamte Vogelschar und auch für mich Gelegenheit, ab und zu den Blick schweifen zu lassen. Und weil ich auf einen Schnappschuß spekuliere, liegt meine Kamera griffbereit neben mir auf dem Schreibtisch.

Kohlmeise

Kohlmeise zu Besuch.

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