Sonnentau [2013/33]

Wenn man sich mit Makrofotografie befaßt, findet man die interessantesten Motive in der Natur. Am besten dort, wo sich wenige Leute aufhalten, wie beispielsweise in Moorgebieten, wo ich im Sommer schon die Moorrose fotografiere.

Sonnentau

Sonnentau.

Wieder bin ich mit Ulrich unterwegs, der diesmal allerdings weniger bepackt ist und sein Makroobjektiv gut im Griff hat. Ich verwende diverse Objektive mit Zwischenring. Obwohl mein Vergleichtest im Sommer zeigt, daß man damit sehr gute Ergebnisse erzielen kann, zeigt sich ein Nachteil bei der Arbeit vor Ort (on location): Wenn man nicht durchgängig von unendlich (oder zumindest einer größeren Entfernung) fokussieren kann, ist es sehr schwierig ein scharfes Bild mit dem gewünschten Bildausschnitt in Einklang zu bringen, zumal man auf morastigem Boden kaum ein Stativ verwenden kann…

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Kalmia — am Ball bleiben [25/2013]

Gute Fotos haben auch etwas mit Geduld und Ausdauer zu tun. So verabreden wir uns schon zum vergangenen Wochenende, um wie fast jedes Jahr einen Spaziergang durchs Moor zu machen und u. a. die Kalmia-Blüte zu fotografieren. Leider überwiegen beim ersten Termin noch die Knospen, die zwar ein schönes neues Makromotiv abgeben, aber der landschaftliche Eindruck “Flammendes Moor” bleibt noch weitgehend aus. So geht es diese Woche nochmals dorthin — und es lohnt sich.

Für ein gutes Foto muß man sich ins Zeug legen.

Für ein gutes Foto muß man sich ins Zeug legen.

Unverzagt schleppt Fotofreund Ulrich wieder sein umfangreiches Equipment fürs Fotostacking mit: Das ist eine moderne Aufnahmetechnik, mit der man durch Kombination mehrerer Bilder die Schärfentiefezone deutlich erweitern kann, was gerade der Makrofotografie zu Gute kommt. Die Lösung, wenn man Krabbelgetier unter 10 mm ablichten möchte.

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