April-Wetter [2017|16]

Schon seit März hat mancher Frühlingsgefühle, kühlen Nächten stehen überwiegend warme und trockene Tage gegenüber. Die CeBIT war keine Schneebit, Krokus, Scilla und Osterglocken haben schon geblüht und gerade war ich unterwegs in Sachen Kirschblüte und auch die Tulpen stehen bereits in voller Pracht.

April-Wetter sollte keine Überraschung sein.

April-Wetter sollte im April keine Überraschung sein.

Und dann das: Heute morgen um sechs gibt es ein Schneegestöber, wie ich es den ganzen Winter über nicht erlebt habe. Dicke Flocken überall. Über das saftige Grün legt sich binnen Minuten eine Puderzuckerschicht. Jetzt heißt es für einen Fotografen schnell zu sein, denn der Boden ist nicht gefroren…

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Heimleuchten [2016|03]

Vor ein paar Tagen bin ich schon früh morgens unterwegs, um die klare Sicht für ein paar außergewöhnliche Winterbilder zu nutzen. Am Abend habe ich aber ebenso eine Kamera dabei…

Die Beleuchtung sorgt für eine spezielle Abendstimmung.

Die Beleuchtung sorgt für eine spezielle Abendstimmung.

Diesmal die Lumix GM1 mein kleiner Begleiter, der sich noch bewähren muß: Während meine Sony WX220 sich zwar hervorragend eignet, um meinen Junior bei seinen ersten Gehversuchen zu filmen, liefert sie wie alle Schnappschußkameras bei schwierigen Lichtverhältnissen leider eine miserable Qualität.

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Schneetreiben [2016|01]

Mit Schnee hat nach dem extrem milden Dezember 2015 wohl kaum noch einer gerechnet — obwohl ich jedes Jahr darauf hinweise, daß statistisch gesehen, der Februar der schneereichste Monat ist.

Am verschneiten ersten Wochenende wird die A2 zu einem langen Stau.

Am verschneiten ersten Wochenende wird die A2 zu 50 km Stau.

Besonders die A2 hat es erwischt, von rund 50 km Stau ist im Bereich Braunschweig-Hannover die Rede. Die graue Winterstimmung kommt dabei nicht nur vom leichten Schneefall und der dunklen Fahrbahn. Das Foto zeigt auch, wie langweilig farblos die Autofarben geworden sind. Schau dir mal ein Bild aus dem Siebzigern an…

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Ich glaub ich steh’ im Wald [13/2013]

Der Winter dieser Saison ist meist nichts Halbes und nichts Ganzes. Meist ist es einfach nur ungemütlich naß-kalt und es gibt nur wenig Schnee ohne tragfähigen Untergrund, z. B. für Skilanglauf. Diese spezielle Wetterlage hat aber manchmal auch Vorteile: Der nasse Schnee klebt prima an den Bäumen und zeichnet sogar senkrechten Stämme mit weißem Strich nach. Und wenn dann auch noch die Sonne hervorblinzelt, bekommt man eine schöne Winterlandschaft vor die Linse.

Ich glaub ich steh' im Wald.

Ich glaub’ ich steh’ im Wald.

Diesen “Effekt” nutze ich bereits bei meinem Frühlingsfoto, so daß mein Baum der Jahreszeiten nicht zu einem schwarzen Gestell auf weißem Grund wird, sondern wunderbar plastisch erscheint.

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Frühlingsanfang [12/2013]

In dieser Woche gelingt mir das erste richtige Winterfoto des Jahres: Die ganze Landschaft ist wie in Watte gepackt, der leicht feuchte Schnee liegt zentimeterhoch auch auf den Ästen. Zwischendurch blinzelt sogar die Sonne hervor.

Frühlingsanfang

Frühlingsanfang

Geschneit hat es zwar schon ein paarmal, aber wenn der Wind den Schnee gleich wieder von den kahlen Bäumen weht, wirken sie wie schwarze Skelette. Durch den Schnee auf den Ästen wird die Kontur hervorgehoben und akzentuiert, der Baum wirkt plastischer und interessanter. Kleiner Makel: Gestern ist Frühlingsanfang und morgens sind noch alle Wiesen grün.

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Still ruht der See [51/2012]

Wenn die Tage kürzer werden, stellt man sich auf den Winter ein. Allerdings habe ich tief verschneite Winterlandschaften in der norddeutschen Tiefebene schon lange nicht mehr erlebt.

Still ruht der See

Still ruht der See.

Immerhin liegt seit ein paar Tagen Schnee, allerdings “gerade so” und bei Temperaturen um den Nullpunkt. Schon deshalb bin ich unterwegs, um wenigstens ein “Alibifoto” vom Winter zu machen. Wer weiß, wie lange es hält.

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