Lightpainting — der Boden ist Lava [2020|07]

Mein Sohn hat sich beschwert, daß ich Lightpainting immer nur mit den “üblichen Verdächtigen” mache. Also nutzen wir die dunkle Jahreszeit für eine eigene Session — Übung genug habe ich ja.

Erste Schritte auf dem Spielplatz...

Erste Schritte auf dem Spielplatz…

Damit es nicht zu kompliziert wird, gehen wir auf den Spielplatz nebenan. Das könnte eine tolle Location sein, aber durch viele beleuchtete Fenster und ein blödes Kellerlicht im Hintergrund paßt es nicht wirklich. Aber für erste Übungen reicht es. Ivo bevorzugt mein selbstgebasteltes “Lichtschwert” aus Leuchtdioden und Kabelkanal. Wichtig ist, dem (kleinen) Künstler zu vermitteln, daß man nicht nur auf einer Stelle malen sollte. Und der Fotograf verzichtet auf komplizierte Regieanweisungen, sondern läßt die Kamera “mitlaufen”.

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Lightpainting Time Tunnel [2020|05]

Trübe Tage und wenig Tageslicht machen dem Fotografen das Leben zu dieser Jahreszeit nicht gerade leicht. Komischerweise sind die Nächte oft erstaunlich klar. Nur heute nicht, es nieselt vor sich hin. Aber wir haben uns trotzdem zum Lightpainting verabredet.

Ein Tunnel aus Licht.

Ein Tunnel aus Licht.

Wir sind im Team von Thorsten Luhm und Designsie Anna Pianka unterwegs. Dank Holger haben wir sogar eine kleine Halle zur Verfügung, wo wir die ersten Aufnahmen machen und seinen frisch erworbenen Pixelstick ausgiebig erproben können. Und Anna als Modell, die mit guter Orientierung im Raum unseren gemeinsamen Ideen sehr gut umsetzen kann. Ich darf den Blitz halten.

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Osterleuchten [2019|16]

Es ist immer gut, eine vernünftige Kamera dabei und ein Stativ im Auto zu haben. So kann es vorkommen, daß am Fotostammtisch nicht nur klug daher geredet wird, sondern man auch spontan zu Fotoaktionen aufbricht…

Lightpainting im Georgengarten

Lightpainting im Georgengarten.

Fotofreund Karl-Heinz hat außerdem ein wenig Lightpainting-Equipment im geräumigen Auto dabei (mit faltbarem Bollerwagen), so daß wir kurzfristig in den nahegelegenen Georgengarten hinübergehen können.

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Eigentlich müßte der Rasen gemäht werden [2019|01]

Ich sitze gemütlich auf der Terrasse an einer windgeschützten Ecke, genieße ein paar schüchterne Sonnenstrahlen und denke bei mir, eigentlich müßte der Rasen ja mal wieder gemäht werden… Ups, es ist ja Neujahr, Winter, Rasenmäher eingemottet — ob das nach der Gemeindeordnung überhaupt gestattet ist?

Muß Rasengemäht werden?

Muß Rasengemäht werden?

Es ist übrigens das Gras, welches ich noch im September/Oktober ausgesät habe (weil die Packung rumstand). Die verhältnismäßig milden Temperaturen in Kombination mit recht viel Regen scheinen dem Wachstum nach dem heißen Sommer gut zu bekommen. Schnappschuß, bevor wieder Schauer und Windböen die Regie übernehmen. Vom unteren Bildrand greift eine Hand ins Leere… — Lumix 12 mm (24 mm KB) 1/125 s bei Blende 3,5 und ISO 250).

Von Capri träumen [2018|39]

Runter vom Sofa, rauf aufs Fahrrad und eine Runde durchs (Foto-) Revier drehen. Diese Taktik verhilft mir wieder einmal zum einem netten Gespräch und meinem “Bild der Woche”.

Ford Capri

Ford Capri

Es handelt sich um den Sportwagentraum der Halbstarken der 70er und 80er, einen Ford Capri, zu erkennen an den roten Würfeln am Rückspiegel. So weit ich das überblicke ein Modell II 1978-1986. Es ist eine Neuanschaffung des stolzen Besitzers, sonst fährt es einen Capri in schwarz (in meiner Kindheitserinnerung muß so ein Auto orange mit schwarzem Vínyldach sein).

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Meine erste Kamera [2018|38]

Im Rahmen der “FB SW-Challenge 2018 ” soll ich mir zu Fotos aus meinem Alltag Gedanken machen: schwarzweiß, ohne Personen, ohne Erklärungen. Dazu gehört natürlich die Fotografie und das nötige Handwerkszeug. Auf der Projektseite findest du das Bild selbstverständlich in schwarzweiß, aber ich finde, daß es auch ein schönes Farbfoto ist.

Analoge Spiegelreflex & Filme

Analoge Spiegelreflexkamera & Filme.

Das Foto zeigt meine erste eigene Kamera, eine Praktika super TL2 (vorher darf ich gelegentlich bei der Kodak Retina IIIc meines Vaters den Auslöser drücken). Ein Geschenk von meinen Eltern, vom fotografierenden Kollegen meines Vaters ausgesucht. Wenn auch damals nicht “high end” — M42 und Arbeitsblendenmessung — so doch äußerst spendabel, einem noch nicht wild entschlossenen Jugendlichen so eine Kamera zu verpassen (ich glaube, es war noch nicht einmal ein Geburtstag oder so — ich handhabe es bei meinem Junior ebenso).

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Eichelsommer [2018|36]

Noch ein Schnappschuß von einer Radtour. Obwohl sich viele über den heißen und trockenen Sommer beschweren, scheint er in bestimmten Bereichen für eine reiche Ernte zu sorgen. Noch nie sind mir die Eicheln so aufgefallen, die büschelweise von schwer beladenen Ästen herunter hängen.

Eichelzierde

Eichelsommer

Am späten Nachmittag sorgt die tiefstehende Sonne für plastische Bilder, aber auch für harte Kontraste. Im Schnappschußmodus entscheidet sich die intelligente Automatik (iA+) für ISO 800, 150 mm (300 mm KB) mit 1/320 s bei Blende 5,6. Bearbeitung: Quadratischer Ausschnitt, Belichtungsautomatik à la Lightroom, selbstgebastelte Vignette via Effekte.

Feuerwanze [2018|30]

Ob es eine Feuerwanze bei 34,5 Grad Außentemperatur in der norddeutschen Tiefebene allein schon wegen des Namens besser hat als wir? Bei meinen Beobachtungen auf einer Stockrose scheint manches Exemplar sogar ein Sonnenbad zu nehmen. Auch fleißige Bienen sind unterwegs.

Feuerwanze sonnt sich auf einer Stockrose

Feuerwanze sonnt sich auf einer Stockrose.

Schnappschuß im Garten mit 100 mm (KB; ISO 100/21 DIN, Blende 5,6 bei 1/400 s) und zwei Zwischenringen mit 13 mm plus 21 mm, also insgesamt 34 mm zusätzlichem Auszug (Abstand ca. 25 cm).

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