Das Graffiti der Liebe [2020|22] #corona

Ein Schnappschuß von einem Fotowalk mit Tendenz zur Streetfotografie: Dinge entdecken, an denen man sonst achtlos (oder wg. Vandalismus verächtlich) vorübergeht. Was genau sich der Künstler/in bei dem Graffiti gedacht hat, wissen wir nicht (auf dem Rest der Mauer gibt es diesbezüglich keine Hinweise), aber das Thema beschäftigt uns ja alle irgendwie — die einen mehr, die anderen weniger. Das klassische Herz mit Pfeil wirkt von Weitem wie ein OK. Nehmen wir es heute als “Wortmarke”. — Aufnahme mit 35 mm (KB), Blende 5,6 mit 1/40 s (ISO 800|30 DIN).

Graffiti Liebe

Graffiti Liebe.

Wenn etwas in rot auf eine graue Betonmauer gesprüht wird, ist das natürlich eine Steilvorlage für ein sogenanntes Colorkey: rot wird hervorgehoben, indem alle anderen Farben “ausgeblendet” werden. Dies geht am einfachsten, wenn man in HSL/Farbe einfach alle anderen Farben entsättigt. Das führt allerdings nicht selten zu “Kolateralschäden” im Zielbereich. Deshalb lege ich ruckzuck eine Maske (Lightroom Korrekturpinsel) an. Mit Bearbeitung von Luminanz und Sättigung kann man bei der Gelegenheit dem Farbkontrast noch etwas nachhelfen. Für geübte Nutzer eine Sache von fünf Minuten, nix Kompliziertes in Photoshop oder so.

Graffiti erwünscht [2018|28]

Normalerweise sind Graffiti-Künstler nicht besonders an Öffentlichkeit interessiert — zumindest nicht während der Arbeit. In diesem Fall ist es anders: “Kartel” sprüht im Auftrage des Hausherrn. Das gibt dem Gebäude nicht nur ein besonderes Aussehen, sondern erschwert auch Schmierereien.

Graffiti Kartel

Graffiti erwünscht

Die Atemmaske ist nicht Show, es ist “beeindruckend” wie intensiv man den Farbgeruch wahrnimmt, obwohl ja nur mit kleinen Dosen gearbeitet wird. Zum Glück ist ja gut gelüftet. — Schnappschuß mit meiner “immer dabei” Lumix und ohne besondere Bildbearbeitung.

Lost im Place [2017|31]

Diese Woche gibt’s ein Selfie. So etwas mache ich recht selten, aber wenn man allein mit dem Fahrrad unterwegs ist, geht es oft nicht anders. Ja, ein kleines Stativ hätte ich dabei, auch eine Fernsteuerungsapp, aber ein Selbstportrait ist ja nicht das Ziel des Ausflugs.

Selfie am Lost Place.

Selfie am Lost Place.

Im Gegenteil: Weil ein als Abkürzung erhoffter Feldweg buchstäblich in die Botanik führt, stoße ich unvermittelt auf einen lost place.

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Lindener Flohmarkt [2016]

Mitunter ist es ganz schön mühsam, noch brauchbare Sachen an den Mann zu bringen. Für Verkaufsplattformen mußt du aufwendig Fotos machen und Beschreibungen ersinnen (und wehe, wenn etwas stimmt nicht 100%!). Selbst Verschenken ist manchmal schwierig…

Lindener Flohmarkt

So geht Flohmarkt in Linden.

Besonders Bücher erleben einen rapiden Wertverfall. Da hat sich in manchem Stadtteil eine einfache Methode etabliert: Du stellst die Sachen einfach auf die vorgebauten Mülltonnenbehälter, ggf. noch mit einem entsprechenden Hinweis. Wer’s gebrauchen kann, nimmt es sich mit. Recht selten werden solche Dinge mutwillig zerstört, aber nach einem Regenschauer ist es dann leider doch reif für die Tonne.

Graffiti [2013/36]

Die Einschätzung von Graffiti schwankt zwischen Schmiererei mit Sachbeschädigung und (urbaner) Kunst. Langweilige Brückenpfeiler aus Beton bieten da einen guten Malgrund. Diese Brücke wartet außerdem mit kunstvoll geschwungenen Trägern auf.

Graffiti

Graffiti

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