Nicht schlecht, Herr Grünspecht [2019|31]

Es ist immer gut, (s)eine Kamera parat zu haben… Ein Buntspecht ist mir schon öfter vor die Linse bekommen, sogar an einem Baum vor seiner Höhle. Seit ein paar Tagen spaziert als morgendlicher Gast ein Grünspecht (Vogel des Jahres 2014) durch den Garten.

Grünspecht

Grünspecht wandert durch den Garten.

Er ist seltener und sucht tatsächlich Nahrung vorzugsweise am Boden. Wenn ich die leichten Sprenkel richtig deute, handelt es sich um einen Jungvogel. Da ein Grünspecht reviertreu ist, hoffe ich langfristig auf weitere Beobachtungen.

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Eigentlich müßte der Rasen gemäht werden [2019|01]

Ich sitze gemütlich auf der Terrasse an einer windgeschützten Ecke, genieße ein paar schüchterne Sonnenstrahlen und denke bei mir, eigentlich müßte der Rasen ja mal wieder gemäht werden… Ups, es ist ja Neujahr, Winter, Rasenmäher eingemottet — ob das nach der Gemeindeordnung überhaupt gestattet ist?

Muß Rasengemäht werden?

Muß Rasengemäht werden?

Es ist übrigens das Gras, welches ich noch im September/Oktober ausgesät habe (weil die Packung rumstand). Die verhältnismäßig milden Temperaturen in Kombination mit recht viel Regen scheinen dem Wachstum nach dem heißen Sommer gut zu bekommen. Schnappschuß, bevor wieder Schauer und Windböen die Regie übernehmen. Vom unteren Bildrand greift eine Hand ins Leere… — Lumix 12 mm (24 mm KB) 1/125 s bei Blende 3,5 und ISO 250).

Feuerwanze [2018|30]

Ob es eine Feuerwanze bei 34,5 Grad Außentemperatur in der norddeutschen Tiefebene allein schon wegen des Namens besser hat als wir? Bei meinen Beobachtungen auf einer Stockrose scheint manches Exemplar sogar ein Sonnenbad zu nehmen. Auch fleißige Bienen sind unterwegs.

Feuerwanze sonnt sich auf einer Stockrose

Feuerwanze sonnt sich auf einer Stockrose.

Schnappschuß im Garten mit 100 mm (KB; ISO 100/21 DIN, Blende 5,6 bei 1/400 s) und zwei Zwischenringen mit 13 mm plus 21 mm, also insgesamt 34 mm zusätzlichem Auszug (Abstand ca. 25 cm).

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Traubendieb [2018|29]

Morgens um Sieben ist die Welt noch in Ordnung… Für die Amseln die Gelegenheit, (un-) heimlich an meinen Weintrauben zu naschen (wie seit 2012).

Traubendieb im Garten.

Traubendieb im Garten.

Ich habe sie erwischt, vom Schreibtisch aus an meinem Fenster mit 130 mm (KB). Trotz ISO 100/21 DIN bei Blende 8 und 1/200 s ist die Lichtsituation in der Bearbeitung leider nicht ganz so einfach.

Johannisbeere den Vögeln weggeschnappt [2017|26]

Es ist das zweite Mal, daß ich ein Schlüsselerlebnis mit einer 50 mm Festbrennweite habe: vor Jahren experimentiere ich mit einem manuellen Vollformatobjektiv aus meinem Fundus an meiner neuen Canon EOS 50d und fotografiere eine wild wachsende Brombeere.

Johannisbeere den Vögeln weggeschnappt.

Johannisbeere den Vögeln weggeschnappt.

Damals bin ich überrascht, welche Details man in einer Nahaufnahme entdecken kann, z. B. die kleinen Widerhaken. Das liegt nicht unbedingt an einer Megauflösung der Kamera (die hat “nur” ca. 15 Millionen Pixel), sondern nicht zuletzt am Objektiv.

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Die Kapuzinerkresse hält durch. [2015|47]

Herbst? Winter? Nicht mit mir! Zwar gab es vor rund vier Wochen schonmal Bodenfrost, aber insgesamt ist der November 2015 eher mild, in windgeschützten Ecken auch mal 17 Grad — plus.

Kapuzinerkresse hält wacker durch.

Kapuzinerkresse hält wacker durch.

Es ist ungewohnt, Mitte November im Garten blühende Pflanzen zu fotografieren. Die Herbstaster ist inzwischen verblüht, aber neben der gelben Schönmalve (draußen im Kübel) hält auch die Kapuzinerkresse wacker durch (ausgepflanzt).

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Selbstgemachtes Fallobst [36/2012]

Sie lungern herum, sie pirschen sich an — die Amseln sind scharf auf meinen kleinen bescheidenen Weinanbau an der Terrasse. Die an der Hauswand nach oben wachsende Hauptranke stellt kein Problem dar, kann erklettert werden und ist schon seit einigen Tagen geplündert. Anders bei dem über die Terrasse gespannten Draht, an dem in diesem Jahr erstmals eine Ranke mit mehreren großen Fruchtständen wächst. Die ist nicht ganz so leicht zu knacken: Von oben kommt man schlecht ran, weil die meisten an dünnen Stengeln bis zu 30 cm tiefer hängen. So probiert man es von unten: Hochflattern, kräftig reinpicken und dann das Fallobst aufsammeln.

Die Amsel hat es auf meine Weintrauben abgesehen.

Die Amsel hat es auf meine Weintrauben abgesehen.

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