Mähdrescher [2019|31]

Eigentlich ist es das Foto, auf das ich seit Wochen warte, denn schon Anfang Juli findet man in diesem Jahr die ersten gemähten Felder. Es liegt das typische Erntearoma in der Luft, das ich eher mit Juli/August verbinde. Obwohl viele Felder die Strohrollen schmücken oder sogar bereits gepflügt sind, habe ich nie einen Mähdrescher in Aktion “erwischt” (Lieblingswort und aktuelles Wunschfahrzeug meines Sohnes). Zuerst war es wohl Gerste, jetzt ist Weizen dran.

Mähdrescher

Mähdrescher sind toll.

Die intelligente Automatik der Lumix zieht die ISO auf noch brauchbare 3.200, um eine “sichere” 1/60 s bei Blende 4 zu ermöglichen — Dank Bildstabilisierung klappt dies auch bei 45 mm (90 mm KB) noch sehr gut.

In der Bildbearbeitung mindere ich den Dunst und verschiebe den Weißabgleich etwas ins Wärmere, mehr nicht.

Freischwimmer [2017|30]

Ende Juli — Hochsommer? Nicht ganz, Goslar, Hildesheim und Wernigerode saufen wegen des Dauerregens ab. In der Region Hannover ist die Situation überschaubar, aber schon in Braunschweig und Wolfenbüttel sieht es anders aus.

Der Dauerregen schafft neue Biotope.

Der Dauerregen schafft neue Biotope.

Allerdings entdecke ich einen “feuchten” Acker bei dem die Schlepperspuren vollgelaufen sind. Nein, das ist kein Schilf, das ist eigentlich erntereifes Getreide… Während ich noch die richtige Perspektive suche, erscheint das fotografische i-Tüpfelchen: eine Entenfamilie nutzt ganz pragmatisch den neu gewonnenen Lebensraum.

Continue reading Freischwimmer [2017|30]

Selbstgemachtes Fallobst [36/2012]

Sie lungern herum, sie pirschen sich an — die Amseln sind scharf auf meinen kleinen bescheidenen Weinanbau an der Terrasse. Die an der Hauswand nach oben wachsende Hauptranke stellt kein Problem dar, kann erklettert werden und ist schon seit einigen Tagen geplündert. Anders bei dem über die Terrasse gespannten Draht, an dem in diesem Jahr erstmals eine Ranke mit mehreren großen Fruchtständen wächst. Die ist nicht ganz so leicht zu knacken: Von oben kommt man schlecht ran, weil die meisten an dünnen Stengeln bis zu 30 cm tiefer hängen. So probiert man es von unten: Hochflattern, kräftig reinpicken und dann das Fallobst aufsammeln.

Die Amsel hat es auf meine Weintrauben abgesehen.

Die Amsel hat es auf meine Weintrauben abgesehen.

Continue reading Selbstgemachtes Fallobst [36/2012]