Smilie bei Nacht [2018|44]

Eigentlich ist Hannover ja stolz auf den großen Stadtwald, sattes Grün und die vielen Plätze — bis einer sie “Baulücke” nennt, Bedarf erkennt — dann “muß” da etwas hingebaut werden. So entsteht auf dem Andreas-Hermes-Platz ein Hotel-Hochhaus mit 15 Etagen (220 Zimmer). Auf der gegenüberliegenden Seite wird gerade der ZOB ebenfalls durch einen DB-Verwaltungsklotz ersetzt — und sich dann über das Ihme-Zentrum beschweren.

Smilie bei Nacht

Smilie bei Nacht.

In den vergangenen Jahren wurde in der Innenstadt schon der Klagesmarkt stückweise zugestellt, die Passerelle “umgestaltet” und auf den Steintorplatz lauern auch Begehrlichkeiten…

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Der Letzte schraubt… [2018|20]**

Der Letzte schraubt das Schild ab. Nachdem in diesem Gebäude die Supermärkte zur Grundversorgung verschwunden sind, versuchen Schnäppchenmärkte ihr Glück. Doch auch nach einem kurzfristigen Wechsel (von Jawoll zu Zimmermann) scheint die Rechnung nicht aufzugehen.

Der Letzte schraubt das Schild ab.

Der Letzte schraubt das Schild ab.

Der Letzte schraubt das Schild ab. Ich bin schon überrascht, wie sorgfältig der Arbeiter nach dem Abschrauben mit einem kleinen Besen den Staub abfegt, der sich im Laufe der Zeit hinter dem Schild angesammelt hat. Soweit ich weiß, soll dort zwar wieder ein Supermarkt hinkommen, allerdings wird erstmal abgerissen…

 

Schnappschuß mit der Handykamera (ISO 100/21 DIN, 3,8 mm/? KB, 1/100 s, Blende 2).

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Anzeiger Hochhaus [2017|32]

Wieder einmal das Anzeiger Hochhaus in Hannover, und wieder einmal eine Baustelle. Verkehrspolitik ist politisch korrekt Mobilitätbehinderung: 2012 wird die Goseriede auf zwei Spuren eingeengt, dann die Parkplätze am Klagesmarkt bebaut und nun wurde die Straßenbahnhaltestelle abgerissen, die ja künstlerisch gestaltet wurde. Egal…

Anzeiger Hochhaus in Hannover.

Anzeiger Hochhaus in Hannover.

Alles dauert ewig und es ist nicht die einzige Baustelle. Man sollte die Innenstadt meiden — für mich gibt es immerhin einen schönen Schnappschuß, wenn Bauarbeiter in orangenen Monturen ein Gegengewicht zum bekannten Hochhaus bilden.

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Geisterbahn [2016|11]

Das wollten wir schon lange mal machen: In den Untergrund gehen. Allerdings ist es keine “lost place”-Aktion, sondern eine ganz offiziell geführte Tour mit “Stattreisen Hannover”.

Eine Haltestation auf Reserve.

Eine Haltestation auf Reserve unter dem Hauptbahnhof.

Bei Planung des hannöverschen U-Bahn-Netzes inden 1970er hat man sehr weit geplant und gedacht: Wenn sich nicht alle Linien auf einmal realisieren lassen, bauen wir schonmal die zentralen Bahnhöfe.

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