2014/06 — Zahlenreihen suchen

Es scheint für den Anfang eine geradezu triviale Aufgabe zu sein: Fotografiere Zahlenreihen, zum Beispiel ganz einfach die Zahlen 1 bis 10. Wer das sowieso gelegentlich macht, kann so etwas wohl aus dem Archiv bedienen.

Die Kandidaten im Lightroom-Katalog.

Die Kandidaten im Lightroom-Katalog.

Auch ich mache das “schon immer” als latent laufendes Projekt. Aber Pustekuchen, auch bei mehr als 50.000 Fotos im Archiv kann ich mir noch nicht einmal diese einfache Reihe aus dem Ärmel schütteln. — Aber das ist ja auch nicht der Sinn der Sache!

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2014/04 — Mit der Lochkamera zurück zu den Wurzeln

Das letzte Wochenende im April — diesmal der 27.4.2014 — ist seit einigen Jahren traditionell Worldwide Pinhole Photography Day, Tag der Lochkamera — kurz WPPD (dieses Jahr mit Hannover-Marathon). Am diesen Tag kann man allein oder in der Gruppe “zurück zu den Wurzeln” kehren. Kein schweres Glas, kein Hightech-AF, noch nicht einmal ein helles Sucherbild.

Rapsfeld

Rapsfeld im Frühjahr.

Für versierte Nutzer besteht der Reiz natürlich auch darin, sich eine Lochkamera selbst zu basteln: Traditionell aus einem Schuhkarton mit einem Stecknadelloch vorn und einem Blatt Fotopapier hinten. Obwohl ich das analoge Fotolabor schätze, wähle ich doch den modernisierten pragmatischen Kompromiß: Die sonst mit hochwertigen Optiken verwöhnte (d)SLR wird stattdessen mit einer Lochblende ausgestattet.

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Aus 52pic[k]s werden 12projects

Rund drei Jahre gibt es nun mein Projekt 52pic[k]s und bis auf ganz wenige Ausnahmen nehme ich mir tatsächlich jede Woche dafür etwas Zeit (wenn auch die Veröffentlichung gelegentlich später erfolgt, auch zur Zeit hänge ich leider deutlich hinterher…). In dieser langen Zeit bekomme ich eine Menge Anerkennung, beteilige mich an zwei Ausstellungen und bastele mehrmals einen Kalender für Freunde und Familie.

Obwohl mir das Projekt großen Spaß macht, möchte ich mit dem nächsten Jahr das Konzept ändern. Die wöchentliche Aufbereitung für die Website nimmt mehr Zeit in Anspruch als viele Leute glauben und allzu oft muß ich nach ergiebigen Aktionen wie beispielsweise dem Makrotest auf schöne Motive oder Bearbeitungsvarianten verzichten.

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Ich bin eigentlich eine Katze [2013/45]

Wenn man nicht von berufswegen täglich in Sachen Fotografie unterwegs ist, ist ein Projekt wie meines manchmal ganz schön anstrengend. So muß inzwischen öfter man die Handykamera ausreichen — allerdings gelingen mit dem unauffälligen, weil jedermann vertrautem Gerät, immer wieder schöne Straßenfotos. Der Spott meines Fototrupps, weil ich sonst dSLR und RAW schwöre, ist mir trotzdem gewiß.

Ich bin eigentlich eine Katze.

Ich bin eigentlich eine Katze.

Egal, mein Bild der Woche ist ein Hund — der wie eine Katze in einem Fenster thront und sich auch durch Passanten nicht aus der Ruhe bringen läßt.

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Conti im Fischauge [2013/44]

Obwohl die Spiegelreflexkamera noch immer Garant für beste Ergebnisse ist, sind Größe und Gewicht für “immer dabei” oft hinderlich. So beschränke auch ich mich bei manchem Spaziergang auf meine handlichere Kompaktkamera.

Wasserstadt im Fishauge

Wasserstadt im Fischauge

Ein Gang führt am “lost place” Continentalwerk Limmer vorbei, wo seit fast zehn Jahren das Wohngebiet Wasserstadt entstehen soll. Wasser gibt es links und rechts in Form von Kanälen und auch das Gelände steht stellenweise unter Wasser (obwohl es nicht besonders viel geregnet hat). Ungewöhnlich, Anfang November eine noch blühende Pflanze zu finden, die im Kontrast zum verlassenen Werksgelände steht. Wie setze ich sie am besten in Szene?

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