Lieber den Reiher auf dem Dach… [2016|16]

Seit ein paar Jahren beobachte ich einen Reiher — kann es der selbe sein? — der morgens von Süden her über mein Haus fliegt und abends wieder zurück. Woher er kommt weiß ich nicht, Ziel sind vermutlich ehemalige Klärteiche einer vor Jahren geschlossenen Zuckerfabrik.

Reiher am Start

Reiher am Start

Seit ein paar Tagen landet er allerdings regelmäßig auf den Dächern der Nachbarhäuser. Es wirkt immer ein wenig skurril, wenn sich ein Schreitvogel mit sehr langen Beinen dort niederläßt, wo man sonst nur flinke Singvögel oder eine Taube erwartet. Tatsächlich setzt sich ein Graureiher aber auch auf Äste in großen Bäumen.

Diesmal liegt meine Spiegelreflex mit 200 mm (320 mm KB) in Reichweite, so daß ich ein paar Schnappschüsse machen kann. Bei solchen Brennweiten kann ein zuverlässiger Autofokus sehr nützlich sein, ebenso wie ein Bildstabilisator — letzteres fehlt bei meinem Objektiv, das man preiswert unter 100 Euro aus “entbündelten” Sets kaufen kann (Canon EF 55-200 mm). Deshalb wähle ich bei der Belichtung mit 1/640 s und Blende 9 etwas “sicherere” Werte (ISO 400/27 DIN).

Weil ich zufällig auch die Startphase beim Weiterflug erwische, montiere ich die Bilder in Photoshop zusammen. Da die Ausgangsbilder gut zusammenpassen, erledige ich die finale Bearbeitung wie gewohnt in Lightroom.

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