Waldmeister [2013/29]

Oft fallen Veränderungen zwischen den Tagen kaum auf, manchmal scheinen sogar Monate oder Jahre ohne sichtbare Spuren zu vergehen. Deshalb mache ich gern von Zeit zu Zeit ein paar Bilder von festen Orten, vorzugsweise in der Natur, um den Wandel sichtbar zu machen und zu vergegenwärtigen.

Der Waldrand mit sommerlichem Grün.

Der Waldrand mit sommerlichem Grün.

So fotografiere ich im nicht enden wollenden Schmuddelwinter ein winterliches, aber lichtdurchflutetes Waldstück und setze es als Panorama zusammen. Da eine “Serie” nicht geplant ist, merke ich mir leider nur ungefähr den Standort, zum Glück protokolliert die Kamera ja immerhin per Exif die Aufnahmedaten. Jetzt, im Sommer möchte ich endlich ein “Vergleichsbild” machen…

Obwohl ich diesmal schon mit dem Vorsatz unterwegs bin, nun das Bild mit sommerlichem Flair zu wiederholen, verzichte ich wieder auf ein Stativ — weil ich eine kleine Trittleiter dabei habe: Bei einer Besichtigung vorab fällt mir nämlich das dichte Unterholz auf, so daß ich mit dem erhöhten Standpunkt den Nachteil etwas ausgleichen möchte.

Ganz im Gegensatz zum Winter/Frühjahr ist es trotz praller Sonne in Richtung Wald ziemlich finster: Während ich beim ersten Bild mit Blende 11 und 1/200 s sowohl bei Schärfentiefe als auch Belichtungszeit gute Reserven habe, muß ich mich diesmal mit Blende 8 bei 1/60 s begnügen (jeweils ISO 200/24 DIN), das Objektiv ist dasselbe (35 mm, entspr. 55 mm KB). Die Montage überlasse ich ganz pragmatisch der Panorama-Engine der University of British Columbia, obwohl sie leider nur JPGs verarbeiten kann. Auf eine weitere Bildbearbeitung verzichte ich.

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