Sturm im Weinglas [2019|38]

Immer wenn ich viel Streß habe, bearbeite ich eines meiner Projekte von der nie endenden “müßte man”-Liste, vorzugsweise aus dem fotografischen Bereich. Komischerweise hilft das meßbar. Diesmal zum Thema “Highspeed“.

Sturm im Weinglas

Sturm im Weinglas (blaue Stunde)

Obwohl ich als Fotojournalist kein Freund von Blitzlichtgeräten bin — “auf der Straße” zerstören sie meist die Lichtstimmung — habe ich das Potential bei “Studio”-Aufnahmen entdeckt.

Schon meine Analogkamera bietet 1/4.000 s als kürzeste Belichtungszeit, womit Bewegungen eingefroren werden könnten — meistens reicht aber das vorhandene Licht dazu nicht aus. Ein Blitzlichtgerät bietet noch bessere Belichtungszeiten von 1/10.000 s und kürzer, sorgt aber gleichzeitig für genügend Helligkeit. Dafür ist die Reichweite begrenzt und es sind Planung und Vorbereitung erforderlich.

Sturm im Weinglas

Sturm im Weinglas (rot)

Das Schöne an der Fotografie ist, daß sie meist mehrere Themengebiete berührt. Um den Sturm im Weinglas einzufangen ist einerseits das Knowhow um das Fotografieren mit Blitzlicht erforderlich. Andererseits mußt du dir überlegen, wie du den “Sturm im Weinglas” reproduzierbar erzeugst. Die Aufnahmen entstehen jeweils mit 85 mm (KB) mit Blende 5,6 bei 1/160 s (Synchronzeit der Kamera) bzw. der Leuchtdauer des Blitzes (zum Beispiel Yongnuo YN-560 III).

Wie das alles genau zusammenhängt werde ich bei Gelegenheit in einem YT-Tutorial erläutern — dann ist es überraschend einfach…

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