Feuerwanze [2018|30]

Ob es eine Feuerwanze bei 34,5 Grad Außentemperatur in der norddeutschen Tiefebene allein schon wegen des Namens besser hat als wir? Bei meinen Beobachtungen auf einer Stockrose scheint manches Exemplar sogar ein Sonnenbad zu nehmen. Auch fleißige Bienen sind unterwegs.

Feuerwanze sonnt sich auf einer Stockrose

Feuerwanze sonnt sich auf einer Stockrose.

Schnappschuß im Garten mit 100 mm (KB; ISO 100/21 DIN, Blende 5,6 bei 1/400 s) und zwei Zwischenringen mit 13 mm plus 21 mm, also insgesamt 34 mm zusätzlichem Auszug (Abstand ca. 25 cm).

Ich verwende die lichtstarke Festbrennweite mit f2, die ich mir für Reportagezwecke angeschafft habe (das vorzügliche L-Makroobjektiv hat eine Blende weniger, dafür Bildstabilisator und kostet etwa das Doppelte).

Die Schärfe sitzt leider nicht perfekt auf Augenhöhe, was einmal wieder die Grenzen eines AF aufzeigt: einerseits deckt bei meiner “alten” Canon ein Meßsensor fast das gesamte Tier ab, andererseits könnte auch eine höhere Auflösung kaum entscheiden, ob Augen, Fühler oder Beine gemeint sind. Wer ernsthaft Makrofotografie betreiben möchte, kann also getrost zu alten manuellen Klassikern wie beispielsweise dem Tamron 90 mm f2,5 (52 B Adaptall2) greifen. Wer diese “steinalte” Optik einmal in gutem Zustand ergattert hat, gibt sie nicht wieder her.

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